venyoo Blog

Neues von venyoo.de – dem Veranstaltungskalender

Mit N-JOY und venyoo Haudegen live erleben

Venyoo verlost exklusiv 2 Gästelistenplätze für das N-JOY Soundfiles Live-Konzert mit Haudegen. Die beiden Ostberliner Deutschrocker sind am 14. September um 20 Uhr in Schwerin im NDR Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern zu Gast. Die Karten für das Konzert gelangen nicht in den Verkauf, sondern sind ausschließlich zu gewinnen. Um an unserem Gewinnspiel teilnehmen zu können, müsst ihr uns lediglich eine E-Mail mit dem Betreff „N-JOY Haudegen“ und eurem Vor- und Nachnamen an info@venyoo.de senden. Der Einsendeschluss ist Donnerstag, der 8. September, um 16 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Alle weiteren Informationen zu der Veranstaltung findet ihr natürlich bei venyoo: http://venyoo.de/s589776-haudegen-bei-den-n-joy-soundfiles-live#10469001. Weitere Karten gibt es im Radioprogramm von N-JOY und im Internet unter www.n-joy.de zu gewinnen. Venyoo wünscht viel Glück!

Foto: © Erik Weiss

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Ideen zum Valentinstag: Was man unternehmen, schenken und selbst machen kann zum Valentinstag 2011

© Markus Wegner / pixelio.de

Pfui! Kaum ist Weihnachten vorbei, klopft schon wieder einer dieser kapitalistisch angehauchten Erfindungen der Werbewirtschaft an unsere Tür: Der Valentinstag. Man kann sich dem Valentinstag natürlich komplett verweigern, Geschenke demonstrativ auf offener Straße verbrennen und gegen Veranstaltungen zum Valentinstag spontan eine Ein-Mann-Demo starten. Doch nicht jeder Schatz schätzt diese Prinzipientreue. Was also tun?

Ich hab eine Idee, aber…: No Goes am Valentinstag

Wenn man seinem Schatz zum Valentinstag eine Liebeserklärung machen will, kommt man manchmal auf wirklich wunderbare Ideen. Wunderbar, heißt allerdings nicht immer gut. Dabei raus kommen höchstens Geschenke oder Aktionen, über die man sich im besten Fall wundert. Hier also die absoluten No Goes für den Valentinstag: Den Rest des Beitrags lesen »

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Der mobile Eventkalender

Venyoo kommt aufs Smartphone: Die kostenlose Android-App ist da! Venyoo bringt damit Besucher und Veranstalter auch unterwegs zusammen.

Die venyoo-App ist euer Event-Kalender für unterwegs. Egal ob ihr auf dem Weg nach Hause den nächsten Abend plant oder kurzentschlossen etwas unternehmen wollt. Die venyoo-App bietet ein breites Spektrum für jeden Bedarf. Die Funktionen sind voll und ganz an den mobilen Nutzer angepasst und einfach zu navigieren. Dank GPS-Ortung wird nicht nur die Entfernung zum jeweiligen Event angezeigt, sondern bei Bedarf über Google Maps auch gleich der Weg dorthin. Zudem habt ihr die Möglichkeit, gleich mobil Tickets zu bestellen, zum Beispiel bei unserem Partner Eventim.
Nicht nur für Veranstaltungsbesucher erweist sich die App als nützlich. Auch Veranstalter, die auf venyoo.de ihre Veranstaltungen bekannt machen, profitieren von einer größeren Reichweite.

Schaut euch unsere Seite zur App an oder schnappt euch euer Telefon und geht direkt auf den Android Market unter http://www.andoid.com/market

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Halloween 2010: Von Kostümtrends, Partys und dem alltäglichen Horror

Halloween 2010 steht vor der Tür und so langsam sollte man sich überlegen, wie denn nun Party, Kostüm und Deko sein sollten. Oder: ob man ganz zuhause bleiben sollte. Aber Vorsicht! Wer zuhause bleibt, sollte sich eine Schale mit Süßem an die Tür stellen und diese bereitwillig an die gruselig verkleideten und schaurig “Süßes oder Saures” proklamierenden Kids verteilen. Ansonsten wird das Haus gerne mal mit Eiern beschmissen oder die Mülltonne mit Klopapier eingekleidet. Ein “X” auf der Häuserwand bezeugt in bestimmten Gegenden: “Hier gibt’s nix!” Eine Warnung: Wer früh kommt, kriegt oft noch Äpfel und anderes Obst angedreht – damit beruhigen überbesorgte Mütter ihr schlechtes Gewissen… Um dem allem zu entgehen, sollte man einfach alles abdunkeln (ja, auch kein TV!). Ansonsten: Augen zu und durch!

Avatar-Schminkset

Günstig und effektvoll: Das Avatar-Schminkset von Horror-Shop.com

Wer den 31. Oktober hingegen anständig auf einer Halloween-Party zelebrieren will, hat mal wieder die Qual der Wahl, wenn es um Kostüme geht. Da gibt es die Klassiker, wie Schneewittchen, Hexe oder Indianerin oder den Piraten, Clown und Zauberer. Trend dieses Jahr werden aber sicherlich wieder cineastisch inspirierte Verkleidungen sein. Top-Pick hierbei: “Avatar”! Schminksets gibt es z.B. für schlappe 5 Euro bei Horror-Shop.com. Weiterhin ein garantierter Renner werden Vampirkostüme sein. “Twilight” lässt uns einfach nicht los… Auch “Fluch der Karibik” ist immer noch ein großes Thema und da gibt es insbesondere für die Damen so einiges an knappen Kostümen im Angebot der Halloween-Shops. Wer etwas Besonderes will, sollte vielleicht auf ein Halloween-Kostüm wie Gollum oder einen Blutelfen zurückgreifen. Das ist mitunter jedoch nicht ganz günstig. Ebenso auffällig, aber eher niedlich sind Kostüme wie Koala (ich denke da nicht an „Executive Koala“!) oder – für die Kids – Eule Hedwig (“Harry Potter”). Damit wird eine Kinderparty garantiert zum Erfolg. Wer selbst basteln will oder vielleicht ganz spontan eine Verkleidung braucht für die Party, hier meine ganz persönlichen venyoo-Tipps:

1. Geht als “Social Network”! Läuft auch grad im Kino und jeder ist irgendwo vertreten. Also schreibt euch ein Nutzerprofil, schnappt euch ein Adressbuch, ein paar Post-its, Bilder und bastelt euer eigenes Userprofil nach. Je nach Kreativität, könnt ihr damit besonders schnell Kontakte knüpfen – und genau das will man doch als Social Network, oder?

Mumienkostüm

Authentisch: Mumienkostüm bei Horrorklinik.de

2. Mumie. Mumien sind toll, egal, was andere sagen. Ich find sie jedenfalls toll und seit “Adèle und das Geheimnis des Pharaos” sind sie besonders cool. In Tee getränkte und getrocknete Bandagen tun’s im Notfall – und ihr riecht unwiderstehlich!

3. Für Gruppen empfiehlt sich das Kostüm “Testbild”: Einfach bunte T-Shirts anziehen und nebeneinander stehend und gehockt durch die Lande ziehen. Nachteil: Ihr müsst echt zusammenglucken, ansonsten funktioniert das nicht. Ist voll 80er und wirklich nur für Ü30-Halloween-Partys!

4. Wer es bunt für Singles mag, kann sich quietschbunt anziehen, überall ein paar zerknüllte Taschentücher dranhängen, sich mit schlängelnden, tänzelnden Schritten fortbewegen und schmachtenden Blickes als Bollywoodfilm zur Party erscheinen – garantiert jugendfrei und mit passender Musik auf dem Handy unverkennbar!

Halloween-Deko

Außergewöhnliche Halloween-Deko: ein Zombie-Teddy!

Wer seine eigene Halloween-Party oder ein Haunted House plant, sollte aufpassen, dass er neben die Schale mit “Augäpfeln” (Eier, Litschis, Oliven o.ä.) nicht gleich den “lebenden Salatkopf” platziert, der anfängt zu schreien, wenn man den Servierdeckel über ihm liftet. Es soll Menschen geben, die “Greift in die Augäpfel” wörtlich verstehen und der arme Tropf, der seinen Kopf als Salatkopf durch ein Loch im Tisch hinhält, hat keinen so schönen Abend mehr – glaubt mir… Soll es geben… Nicht schön… Schaurige Sounds sollte es natürlich geben. Die könnt ihr entweder selbst machen mit quietschenden Türen und knarzendem Parkett oder ihr greift z.B. auf Soundtracks von “A Nightmare on Elm Street” zurück. Empfehlenswerte Gruselhörspiele sind z.B. “H.G. Francis – Gruselserie” oder “Gabriel Burns”. Wer sich hingegen in Stimmung gucken will, dem seien neben den klassischen Horrorfilmen wie “Poltergeist”, “Tanz der Teufel” oder “Hellraiser” auch humorvolle Produktionen ans tote Herz gelegt (“Angriff der Killertomaten”, “Tokyo Zombie”). Wer einfach einen Klaustrophobiekick braucht, der MUSS sich mal “Haze” angucken – damit gruselt es sich garantiert, wenn auch nicht vor Monstern. Wer hingegen furchtbar „schreckliche“ Halloween-Deko sucht, der findet ein reiches Angebot z.B. bei Horrorklinik.de: Leichenteile und Gebeine, Krabbeltierchen und Stimmungs-DVDs – oder auch Zombie-Teddys!

Eins noch: Wenn ihr euch schon verkleidet, dann sollten eure Haustiere mitziehen müssen! Sonst ist es kein echtes Halloween! Für Hunde gibt es inzwischen ein breites Spektrum an Kostümen vom Hot-Dog, über Batman, bis hin zum Ork-Rider. Bei Katzen wird es schon schwieriger und bei Degus erst recht – ich überleg noch, ob ich meinen Jungs die Zähne vampirspitz pfeilen kann… NEIN! Natürlich nicht! Nur ein Scherz, man sollte es nicht übertreiben und die lieben Tierchen zu nichts nötigen. Also haltet euch zurück. Aber der Käfig lässt sich ja hübsch dekorieren, gell? Weitere Tipps zu Halloween gibt auch z.B. auf Gruselfabrik.de, dem Halloween Blog. Also: Bleibt brav und anständig und verscharrt eure Leichen gut! XOXO Anja

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Alexander Klaws als neuer Tarzan: Promis und „Engel“ kamen zur Premiere

Alexander Klaws als neuer Tarzan

Neubesetzung beim Musical Tarzan: Ex-Superstar Alexander Klaws ist der neue Affenmensch an Janes Seite und lockte Promis und Fans zur Hamburger Premiere am 25. Mai 2010. venyoo.de war live dabei und traf dabei auf so einige interessante Charaktere…

Ein bisschen verwaist sah sie schon noch aus, die Neue Flora, in der sich in knapp zwei Stunden der neue Tarzan Alexander Klaws durch die Lüfte schwingen sollte. Vor den Treppen warten lediglich drei semi-professionelle Autogrammjägerinnen aus Münster auf ihren Einsatz. Die weite Fahrt hätten sie aber nicht wegen Alexander auf sich genommen, sondern vor allem wegen Caroline Fortenbacher, die zur Premiere kommen sollte. Alexander-Fan wäre man zwar mal gewesen, aber seine neuen Songs wären „doof“ und beim Hafengeburtstag hätte man sich bereits nach dem ersten Lied enttäuscht von dannen getrollt. Dafür zeigen die Drei umso stolzer ihre handgeschriebene Liste mit den Namen der Promis, die heute Abend kommen sollen. Heimlich ergattert – zugespielt von einem Insider, heißt es.

Dann auf der Damentoilette endlich ein echter Alexander-Fan: Renate ist acht Stunden extra von Gera nach Hamburg gefahren, um Alex K. bei seiner Premiere zu unterstützen. Die rüstige Dame ist seit 2004 Mitglied beim Fanclub „Angels for Alex“ und spricht von dem Sänger, als wäre er ihr eigener Sohn. Sie sei stolz auf ihn und wolle auch bei diesem „neuen Lebensabschnitt“ mit dabei sein. Insgesamt seien 60 Mitglieder des Fanclubs angereist und sogar eine Annonce im Hamburger Abendblatt haben die Fans geschaltet, um Alex K. zur Premiere zu gratulieren. Anfangs waren ja noch rund 1.000 Mitglieder im Fanclub, inzwischen seien es nur noch ca. 300. Umso mehr engagieren sich die zumeist weiblichen Fans heute: Nach der Premiere wird später noch an der Stagedoor gewartet und ein Geschenk überreicht.

Boris Entrup

Die anwesende Presse ist weniger gut informiert als die Autogrammjäger ein paar Meter weiter. Als gegen 17 Uhr die ersten Promis eintreffen, ist zunächst einmal großes Rätselraten angesagt. Wer kommt als nächster die Treppe hoch? Und: Wer ist das eigentlich? Model Nele Gröniger macht den Anfang und steht noch etwas verloren vor dem Eingang der Neuen Flora. Gekonnt lässig streift sie sich immer wieder die aalglatten langen Haare aus dem Gesicht und konzentriert sich auf das, was sie am besten kann: hübsch aussehen. Ebenfalls nett anzuschauen ist Make-up-Artist Boris Entrup (Germany’s Next Top Model). Er kam passend zum Thema in tarzangrünem Hemd und freute sich

Carsten Spengemann

auf sein erstes Musical in Hamburg: „Ich bin gespannt, wie aus so einem zarten Menschen Tarzan wird.“ Er selbst wäre zwar schon mal in einem Hochseilgarten geklettert und hätte sich auch schon von einer Liane aus in einen See fallen lassen, aber das, was die Darsteller heute Abend leisten würden, wäre „echt Hardcore“.

Carsten Spengemann hingegen schien zunächst einmal von den blonden Reporterinnen angetan zu sein, und rückte bei deren Fragen gleich etwas näher. „Ich bin echt stolz“, sagte er auf Alexander angesprochen. Spengemann habe bereits einige Ausschnitte der Show gesehen und fände es super, wie Alex seine Rolle umsetzen würde. Als Moderator der ersten Staffel von DSDS konnte er ja auch die Karriere von Alexander Klaws von Beginn an verfolgen und sehe ihn wie ein „Ziehkind“. „Lex Barker – ach, der Held meiner Jugend!“ Nein, Sternekoch und TV-Ristaurantkritiker Christian Rach befand sich nicht im falschen Film, sondern schwelgte kurzweilig in alten Zeiten. Er outete sich auch gleich noch als Fan von Phil Collins. Plötzlich ein Schrei: Wedding Planner Frank Matthée übt gerade seinen Tarzanschrei – anfangs noch etwas zögerlich. Doch als die Hemmungen erst einmal verflogen sind, brüllt er aus voller Kehle. Und es macht ihm anscheinend so viel Spaß, dass er sich während des gesamten Schaulaufens auf dem roten Teppich nur zu gerne schreiend vor die Kameras wirft – als ob man ihn in seinem magentafarbenen Anzug übersehen könnte…

Jorge Gonzales

Jorge Gonzales (Modelcoach bei Germany’s Next Top Model) hält sich hingegen dezent zurück, beantwortet konzentriert die Fragen der Reporter und lächelt in die Kameras. Er sei gespannt auf das „gesamte Package“ und halte Alexander für einen „talentierten, jungen Mann“. Kaum wendet sich der Catwalk-Trainer ab, wird bei den „Chicas“ bereits getuschelt, wie süß der 42-Jährige doch sei… Ihn kennt hier jeder. Dagegen schon fast totgesagt ist die Gruppe Queensberry (Popstars). Sängerin Leonore „Leo“ Bartsch will mit passendem Outfit punkten und kommt als bunt gefleckte „Tiger-Leo“ zur

Unübersehbar: Wedding Planner Frank Matthée mit Jeannie X im Interview

Premiere. Sie ist gerade erst nach Hamburg-Eimsbüttel gezogen und würde gerne einmal die Jane spielen. Auf Alexanders Performance sei sie ebenfalls gespannt. „Er ist ja kein Tänzer, so wie ich“, erklärt sie. Aber auf die körperlich anstrengende Show habe sich Alex K. ja vorbereitet und Leo war sicher, dass er das gut schaffen würde. Lob bekam Alexander auch vorab von Michaela Schaffrath: „Er hat sich ganz anders entwickelt, als die anderen Superstars.“ Er habe kontinuierlich an sich gearbeitet und würde nun seinen Traum leben. Ein anderer Traum platzte jedoch auf der Premiere: der Traum einer Reporterin, ein Foto mit Mehrzad Marashi (DSDS-Gewinner 2010) zu bekommen. Mehrzad sagte kurzfristig ab, da er sich um seinen kranken Baby-Sohn Shahin kümmern wollte.

Ebenfalls u.a. auf der Premiere gesichtet: Nandini Mitra, Barbara Lanz, Gabriella von Queensberry, Jil Funke und Sebastian König. Wer hier nach der Premiere nicht schnell genug Backstage huschen konnte (wie z.B. Nandini), wurde erst einmal von Fans umlagert und musste Autogramme geben.

Leo von Queensberry

Leo von Queensberry war noch ganz verzückt von der Show: „Tarzan ist eine tolle Bühnenshow, die mich emotional sehr berührt. Und der Körper von Alexander: Oh! Mein!Gott!…. Und er hat auch großartig gesungen!“ Unterdessen wartete Renate aus Gera bereits vor der Neuen Flora auf die anderen Mitglieder des Fanclubs. Natürlich war sie begeistert von Alexander. „Es war super!“ schwärmt sie und ist gedanklich bereits an der Stagedoor, um das Präsent zu übergeben. Auch die jüngeren Fans sind hin und weg von der Show. „Der Matlock, den kann ich nicht ab. Der macht immer wieder

Voller Lob: Michaela Schaffrath

dasselbe“, wettert die im vierten Monat schwangere Simone über Dieter Bohlens Sommerhitgaranten. Aber der Alexander würde stets was Neues machen. „Vom Anfang bei DSDS bis jetzt sind echt Welten Unterschied“, ergänzt Freundin Daniela. Alexander sei einfach toll: „Alles, der ganze Mann! Seine Stimme, seine Ausstrahlung.“ 150 Euro habe die Fahrt von Mannheim gekostet – nicht wenig für die jungen Frauen. Gern würden sie bald wiederkommen, aber finanziell sei das nicht drin. Zumindest gibt es gleich noch ein Treffen mit ihrem Idol an der Stagedoor, denn auch sie sind (wie könnte es anders sein?) Mitglieder der „Angels for Alex“. Anstrengend würde die Rückfahrt werden, aber „ja, es hat sich gelohnt. Auf jeden Fall!“, zieht Simone ihr Fazit.

Mehr zur Showpremiere bei venyoo.de.

Text: Anja Schmidt
Fotos: Katja Heide
© venyoo.de

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Konzertbericht: Unestablished 2010 Festival

Die edlen Räumlichkeiten des Gruenspan stellen eine gebührende Kulisse für königliche Festlichkeiten dar. Das dachte sich auch der Club Calavera und lud zusammen mit dem Underground-Label „I Hate People“ am 27.3. zum Unestablished 2010 Festival ein.

Die vier Bands Pipes and Pints, Graveyard Johnnys, Mr. Irish Bastard und The Meteors sollten an diesem Abend den Saal zum Kochen bringen.

Um in die Konzerthalle zu gelangen, muss zuvor ein Spalier von Flats der anwesenden Psychobillys und -bellas durchquert werden. Bei Betreten des gut gefüllten, heiligen Konzertsaals spielen bereits die Prager Pipes and Pints ihr hervorragendes Set aus Punkrock mit Folkelementen. Von zentraler Bedeutung sind da natürlich die Highland-Bagpipes-Spielkünste von Vojita, die ziemlich beeindruckend sind. Weiter geht es mit den Graveyard Johnnys, die Rockabilly vom Feinsten spielen und die Festivalbesucher sofort auf ihrer Seite haben. Vor allem der Bassist weiß, wie er sein Instrument zu streicheln hat.

In der Zwischenpause sorgen die Queens des Calavera für eine blutige Ablenkung und plötzlich sind die vermeidlich bösen Jungs im Publikum ganz artig. Dann kommen Mr. Irish Bastard auf die Bühne. Gerade von der großen Japan-Tour zurück, sind auch sie beim Unestablished 2010 Festival dabei. Sie erweitert die übliche Punkrock-Instrumentierung mit Banjo und Blockflöte und können so – trotz anfänglicher Soundprobleme –  so manchen Zuschauer zu irischen Tänzen animieren. Spätestens bei dem Sisters-Of-Mercy-Cover „Temple Of Love“ gibt es kein Halten mehr und bei der Aufforderung die Arme im Takt zu bewegen, machen alle fleißig mit. Viel zu schnell ist auch deren Set vorbei.

Doch auch die nachfolgende Umbauzeit wird von einer Queen Calavera mit heißen Latin-Tänzen versüßt und erneut sind die Jungs im Zuschauersaal ganz gebannt und zahm. Doch das soll nicht lange so bleiben, denn das Highlight des Abends steht ja noch aus: The Meteors! Binnen kürzester Zeit ist der Saal rappelvoll und das Halloween-Theme erklingt. Wer nun glaubt, Michael Myers betritt die Bühne, liegt knapp daneben, denn P.Paul Fenech und seine Jungs entern die Stage und legen direkt mit einer geballten Ladung Psychobilly los. Natürlich stehen die Hardcore-Fans in der ersten Reihe und Wrecken während des gesamten Auftritts. Leider waren das die wenigsten im Publikum. Die Show der Meteors war solide und routiniert- nicht mehr, nicht weniger. Doch selbst die Bierzombies in den letzten Reihen konnte die Band nicht mehr „From Beyond“ zurück holen. Die „Fuck Politics“ oder „If you don’t like our music – fuck you!“-Sprüche wirken aufgesetzt und etwas deplatziert. Immerhin befinden wir uns ja nicht in Blankenese!

Igendwie scheint es, als ob die Jungs nicht mit sonderlich viel Gefühl bei der Sache sind und angesichts der übertriebenen Merch-Preise, kommen einem die absurdesten Gründe für den Auftritt der Psycho-Kings in den Kopf. Aber ein König benötigt eben auch eine königliche Ausstattung, um sich und seinen Hofstaat zufrieden zu stellen. Vielleicht ist es ja auch zu viel verlangt, bei Songs über Graveyards, Zombies, Massenmörder oder Monster etwas Seele zu verlangen. Aber dass die Aussage von P. Paul Fenech „Zahlt euer Ticket, amüsiert euch und geht nach Hause“ so wörtlich zu nehmen ist, war dann doch etwas überraschend. Da lässt es sich auch irgendwie nachvollziehen, dass viele Festivalbesucher nach dem Konzert schnell das Weite suchten, um noch woanders ihren „Chain Saw Boogie“ aufs Parkett zu legen. Schade, dass ein Festival, welches mit viel Engagement und Mühe auf die Beine gestellt wurde, durch die offensichtliche Lustlosigkeit des Hauptacts einen faden Nachgeschmack hinterlässt.

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